Michael Feldmann (Gründer)

MBA der IMD Lausanne, Schweiz
Beruferfahrung: Automobil-Zulieferer Bosch und Boston Consulting Group in München & London
Gründer und Geschäftsführer eines IT-Unternehmens mit 100 Mitarbeitern and 5.000 B2B Kunden

Lennart Feldmann (Gründer)

International Business Student der Niederländischen Reichsuniversität Groningen
Berufserfahrung bei einem kanadischen Audi-Händler und dem Mercedes-Benz Head Office in Toronto, Kanada

Marc Feldmann (Gründer)

LL.M. der Universität Maastricht, M.Sc. der ESADE Barcelona
Beschäftigt sich seit 2 Jahren mit der Expansion von High-Growth Start-Ups
Product & Marketing Manager bei einem Berliner Start-Up mit über €10 Millionen in Series A Funding

Unsere Vision ist simpel: eine bessere Welt. Wir wollen umweltfreundliche Mobilität für möglichst viele Menschen ermöglichen und den fossilen Energieverbrauch so weit wie möglich senken. In unserer idealen Welt hat jeder Mensch ein emissionsfreies Auto zur Verfügung, angetrieben durch saubere, erneuerbare und bezahlbare Energie.

Unsere Patente gelten für ganz Europa. Es ist daher nur natürlich, dass CMS das europäische Potenzial in einem pan-europäischem Ansatz hebt.

Mit einem bislang kaum genutzten Anfall von 237 Mio. t/a, davon 46 Mio. t Stroh und 191 Mio. t Gülle, Festmist und Krautabfall reicht das deutsche Reststoffaufkommen unter Berücksichtigung der Anforderungen des Bodens an den Humus-Gehalt für die Rohstoff-Versorgung von 720 Biogasanlagen des von CMS entwickelten Typs. Wenn der Jahreskraftstoffverbrauch von Pkws auf 5.000 kWhHi zurückgeht, können diese 720 Biogasanlagen 14,8 Mio. Pkw mit nachhaltigem Nullemissions-Kraftstoff versorgen. Mit einer durchschnittlichen THG-Emissionsminderungsleistung von rd. 300% könnte CMS zugleich die THG-Emissionen von weiteren 29,6 Mio. Pkw kompensieren und damit insgesamt 44 Mio. Pkw zu Nullemissions-Fahrzeugen machen.

Übertragen auf Europa mit seinem kaum genutzten Reststoffaufkommen von ca. 1 Mrd. t, davon 230 Mio. Tonnen Stroh und 770 Mio. Tonnen an sonstigen energetisch nutzbaren Reststoffen, ergibt sich ein europäisches Kraftstoff-Potenzial, das 4,8 Mal so hoch ist wie das deutsche.

Unsere Vision für Europa ist, dass die CMS zusammen mit ihren europäischen Lizenznehmern einmal aus bis zu 3.000 Biogasanlagen 62 Mio. Pkw mit nachhaltigem StrohMethan versorgt, gleichzeitig die THG-Emissionen von weiteren 124 Mio. Pkw kompensiert und somit insgesamt 186 Mio. Pkw zu echten Nullemissions-Fahrzeugen macht – trotz Verwendung des Verbrennungsmotors.

CMS ist ein Start-Up und Familienunternehmen des Jahrgangs 2016, wobei die Idee bereits vor Jahren geboren wurde.

Bis ins Jahr 2011 hinein haben praktisch alle Praktiker der Biogas-Branche und viele namhafte Wissenschaftler behauptet, dass sich Stroh nicht für eine wirtschaftliche Konversion in Biogas eignen würde. Jedoch entdeckte der Gründer von CMS bei der Analyse der Gasertragsdaten einer neuartigen Biogasanlage einen Effekt, den er nur mit der Vergärbarkeit von Stroh erklären konnte. Er diskutierte sein Ergebnis mit vielen Wissenschaftlern und Praktikern, die alle bei ihrer alten (Fehl-)Meinung blieben. Der gängige Tenor: „Stroh? Stroh geht nicht!“

Dies hat er sich das jedoch nicht sagen lassen, und heute besitzt er u.a. ein sich über 20 Länder streckendes Patent zur Herstellung eines absolut CO2-neutralen Biokraftstoffs aus Stroh.

Mittlerweile haben auch andere nachgewiesen, dass sich Stroh eben doch zur Herstellung eines nachhaltigen Kraftstoffs eignet. Zusammen mit den weiteren Entwicklungen des CMS-Gründers macht aus Stroh erzeugtes Biogas, das zu StrohMethan aufbereitet wird, es möglich, die CO2-Emissionen von StrohMethan nutzenden Straßenfahrzeugen auf null zu reduzieren – und sogar darüber hinaus! Damit ist das Zero3 der CMS sauberer als alles, was die Welt bisher an Kraftstoffen zu bieten hat – und günstiger als herkömmlicher Diesel oder Benzin.

Der Verkehr ist Grundlage unserer Gesellschaft und Wirtschaft. Mobilität ist das Lebenselixier des europäischen Binnenmarktes, sie prägt die Lebensqualität der Bürger, die ihre Reisefreiheit genießen. Effiziente Mobilität ist auch Voraussetzung für wirtschaftliche Prosperität. Kein Verkehr ist keine Option, freies Reisen ist und bleibt ein Grundbedürfnis der Menschen. Angesichts der Begrenztheit der Ressourcen und der Umweltbelange sind jedoch Gesellschaft, Politik und Akteure der Mobilitäts-Branche aufgerufen, die Reisebedürfnisse der Bürger und den Güterverkehrsbedarf unserer Wirtschaft in einer neuen Weise zu erfüllen.

World in Water smaller

Die internationale Staatengemeinschaft hat im Dezember 2015 in Paris beschlossen, den Anstieg der mittleren Temperatur der Erdatmosphäre auf unter 2°C und damit den Klimawandel zu begrenzen. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die EU die Emission der Treibhausgase bis 2050 um 80 bis 95% gegenüber 1990 verringern. Im Verkehrssektor, in dem die Verringerung der THG-Emissionen mangels Alternativen besonders schwierig ist, soll die Emissionsverringerung bis 2050 mindestens 60% gegenüber dem Stand von 1990 erreichen, was 70% des Stands von 2008 entspricht.

Bereits im Jahr 1988 hat der ehemalige NASA-Wissenschaftler Dr. James Hansen als erster den Treibhausgas-Effekt beschrieben, davor gewarnt und wenig Gehör erhalten. Heute, fast 30 Jahre später, warnen er und sein Team in einer im März 2016 veröffentlichte Studie, dass die aufgestellten Klimamodelle die Geschwindigkeit der Erderwärmung und des Klimawandels nicht richtig abbilden und verharmlosen. Auch bei einer Erderwärmung von ’nur‘ 2° Celsius wären durch den baldigen Anstieg des Meerespiegels um einige Meter ganze Landstriche und Länder in ihrer Existenz gefährdet. Konsequenterweise muss also sehr viel mehr getan werden als auf der Pariser Klimakonferenz beschlossen wurde, und zwar rasch.

Die Städte leiden am stärksten unter Überlastung, schlechter Luftqualität und Lärmbelästigung. Auf den Stadtverkehr entfallen rund ein Viertel der verkehrsbedingten CO2-Emissionen. Die schrittweise Verringerung des Anteils der konventionell angetriebenen Fahrzeuge und der mit fossilen Kraftstoffen zurückgelegten Fahrstrecken insbesondere in Städten ist ein wesentlicher Beitrag zur Verringerung der Treibhausgasemissionen, der lokalen Luftverschmutzung und der Lärmbelastung.

Gleichzeitig wird Öl in den kommenden Jahrzehnten knapper werden und zunehmend aus unsicheren Lieferquellen stammen. Der Ölpreis wird langfristig umso stärker ansteigen, je weniger erfolgreich die Welt die Umstellung auf nichtfossile Energieträger meistert. Wenn wir dieser Ölabhängigkeit nicht Herr werden, könnte dies einschneidende Auswirkungen auf die Fähigkeit zu reisen haben und zu gravierenden Konsequenzen für die Preisstabilität, den Handel, die Arbeitslosigkeit und damit für unsere wirtschaftliche Sicherheit führen.

Trotz technischer Fortschritte hat sich das europäische Verkehrssystem nicht grundlegend geändert. Es ist nicht nachhaltig. Der Verkehr ist zwar energieeffizienter geworden, hängt in der EU aber immer noch zu ca. 96% von Öl und von Öl-basierten Kraftstoffen ab. Der Verkehr ist auch umweltfreundlicher geworden, ein zunehmendes Verkehrsaufkommen hat diese positive Entwicklung jedoch überkompensiert.

Wir sind wie die EU-Kommission der Auffassung, dass neue Antriebstechnologien, neue Kraftstoffe und ein besseres Verkehrsmanagement in der EU ebenso wie in der übrigen Welt ausschlaggebend sein werden für eine Verringerung der verkehrsbedingten Emissionen an Treibhausgasen, Stickoxiden, Feinstaub und Lärm. Aufschub und eine zögerliche Einführung neuer Technologien sind nicht mit dem fehlenden Effekt der ersten Jahre zu gewichten, sondern mit dem fehlenden Effekt der Zieljahre 2020 bzw. 2030 bzw. 2050, der ungleich größer ist.

Die Herausforderung besteht also darin, die Abhängigkeit des Verkehrs vom Öl aufzuheben, ohne seine Effizienz zu opfern und die Mobilität einzuschränken. Gleichzeitig müssen bei der Bereitstellung hochwertiger Mobilitätsoptionen vorhandene Ressourcen nachhaltig genutzt werden. In der Praxis muss der Verkehr umweltfreundlichere, nicht-fossile Energie verbrauchen, eine moderne Infrastruktur besser nutzen und seine negativen Auswirkungen auf die Umwelt und wichtige Naturgüter wie Wasser, Land und Ökosysteme verringern.

Das Auto und dessen Nutzung müssen also neu erfunden werden. Es gilt zu handeln ohne zu zögern. Die Entscheidungen, die wir heute treffen, sind für den Verkehr in 2050 ausschlaggebend. Bis 2020 und 2030 müssen anspruchsvolle Zwischenziele erreicht werden, damit sichergestellt ist, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen. Dazu gehört die Entwicklung und Einführung nachhaltiger und umweltfreundlicher Kraftstoffe und Antriebssysteme. Gegenwärtig sind wir zwar noch von den öl-basierten fossilen Kraftstoffen Benzin und Diesel abhängig, die Zukunft gehört aber den fortschrittlichen alternativen Kraftstoffen mit hoher und sehr hoher Emissionsminderungsleistung.

Unser Ziel 100 Prozent THG Minderung

Aus dem Chart wird dreierlei deutlich:

  1. Öl-basierte Antriebstechnologien sind nicht zielführend;
  2. Nicht auf Öl basierende Antriebstechnologien wie LNG, aus Erdgas erzeugter Wasserstoff, CNG und der immer noch sehr schmutzige deutsche Strom-Mix machen zwar vom Öl unabhängig, erfüllen das Ziel der Reduktion von THG-Emissionen jedoch nur zu 20 -36%;
  3. Nur wenige Antriebstechnologien erreichen beide Ziele vollständig und gleichzeitig, nämlich aus überschüssigem Windstrom erzeugter Wasserstoff, aus überschüssigem Windstrom erzeugtes SynMethan und aus Stroh, Wirtschaftsdünger und Abfall erzeugtes BioMethan.

Mit der Einführung des neuen Kraftstoffes StrohMethanZeroEmission erreichen wir sowohl das Ziel der Minderung verkehrsbedingter Treibhausgas-Emissionen als auch das Ziel der Reduzierung der Abhängigkeit von Öl und Öl-basierten Kraftstoffen zu jeweils 100%.