Es wird auf den Antriebs-Konzept-Vergleich für Durchschnittsfahrer verwiesen, der die Oberseite für diese Seite darstellt, die über den Link sowie das Menü erreichbar ist.

Für Wenig-Fahrer ändern sich ggü. dem Durchschnitts-Fahrer die THG-Emissionen pro Kilometer nicht, die Kilometer-Kosten aber schon. Bei einer angenommenen Jahres-Fahrleistung von 7.500 km statt der von Neuwagen-Fahrern im Durchschnitt zurückgelegten 15.000 km/a produziert der Online-Kalkulator unter sonst gleichen Bedingungen hinsichtlich der Kilometer-Kosten ein neues Bild.

Dadurch, dass die von der Laufleistung unabhängigen Kosten (Wertverlust, Kfz-Steuern usw.) auf eine kleinere Fahrstrecke verteilt werden, steigen die Kilometer-Kosten, wegen der Kraftstoff-Kosten aber nicht auf das Doppelte. Bei der (pinken) fossilen Referenz 0.) „Benzin-Motor + Normal-Benzin“ nehmen die Kilometer-Kosten von den 40,7 Cent des durchschnittlichen Fahrers für den Wenig-Fahrer auf 72 Cent zu.

Für das (gelbe) Antriebs-Konzept 1.) „CNG-Motor + CNG“ legen die Kilometer-Kosten bei unveränderter THG-Emission pro Kilometer von den 38,4 Cent des durchschnittlichen Fahrers für den Wenig-Fahrer auf 71,6 Cent zu, für das (hellgrüne) Antriebs-Konzept 2.) „CNG-Motor + Zero3“ von 37,4 Cent auf 70,6 Cent und für das (violette) Antriebs-Konzept 3.) „Diesel-Motor + Diesel B7“ von 39,4 Cent auf 72,7 Cent.

Der Kosten-Abstand zwischen dem (pinken) Benzin-Antrieb und dem (violetten) Diesel-Antrieb nimmt von den -1,3 Cent/km des durchschnittlichen Neuwagen-Fahrers für den Wenig-Fahrer auf +0,70 Cent/km ab. D.h., für den Wenig-Fahrer ist nicht das Benzin-Konzept der teurere Antrieb sondern der Diesel-Antrieb, denn die höheren Anschaffungskosten des Diesel-Autos können bei geringen Jahres-Fahrleistungen nur schwer über die geringeren Kraftstoff-Kosten kompensiert werden.  Das ist der Grund, warum sich Wenig-Fahrer bislang meist für den Benzin-Antrieb entschieden haben. D.h., insbesondere kleinere, nicht für den Langstrecken-Einsatz geeignete Autos, deren Laufleistung gering ist, sind meist Benzin-Autos.

Der Kosten-Abstand zwischen dem (violetten) Antriebs-Konzept 3.) „Diesel-Motor + Diesel B7“ und dem (gelben) Antriebs-Konzept 1.) „CNG + CNG“ bleibt bei unveränderter THG-Emission pro Kilometer mit nunmehr -1,1 Cent versus -0,9 Cent vorher praktisch unverändert und der Kosten-Abstand des (hellgrünen) Antriebs-Konzepts 2.) „CNG + Zero3“ zum (gelben) Antriebs-Konzept 1.) „CNG + CNG“ mit -1,0 Cent versus -0,9 Cent ebenfalls.

Das Antriebs-Konzept 2.) „CNG-Motor + Zero3“ gewinnt bei den Wenig-Fahrern also eindeutig den Vergleich sowohl bei den Kilometer-Kosten als auch bei den THG-Emissionen. Das Antriebs-Konzept „CNG-Motor + CNG“ und noch mehr das Antriebskonzept „CNG-Motor + Zero3“ weisen damit beste Voraussetzungen auf, um sowohl das in Kritik geratene Antriebs-Konzept „Diesel-Motor + Diesel B7“ zu ersetzen als auch das Antriebs-Konzept „Benzin-Motor + Benzin“ – und zwar ohne dass der Verbrennungs-Motor obsolet wird. Für die Wenig-Fahrer, die nicht unbedingt nach wirtschaftlichen Kriterien entscheiden, sollte die hohe THG-Emissions-Minderungs-Leistung des CMS-Konzepts eine hohe Überzeugungskraft entwickeln.

Die Antriebs-Konzepte „Elektro + Strom-Mix 20XX“ bleiben bei diesem Vergleich abgeschlagen auf dem drittletzten Platz, wobei die eh´ schon hohen Kilometer-Kosten der Wenig-Fahrer aufgrund des hohen Wertverlustes pro Kilometer weiter belastet werden. Elektro-Autos eignen sich deshalb nur eingeschränkt für den Wenig-Fahrer.

Das Antriebs-Konzept „Benzin-PlugIn-Hybrid mit Elektro-Fahrstreckenanteil von X%“ belegt für Wenig-Fahrer den vorletzten Platz, denn gleich welcher Fahrstrecken-Anteil elektrisch zurückgelegt wird, die Kilometer-Kosten fallen immer weit höher aus als bei dem Diesel-Konzept und auch noch weit höher als bei den Benzin- und Elektro-Konzepten.

Vollständig abgeschlagen sind auf dem letzten Platz die H2-Antriebs-Konzepte, deren Kilometer-Kosten so hoch sind, dass sie den oberen Rahmen der Matrix überschreiten. Abgesehen von ihrem massiven Kosten-Nachteil – insbesondere bei der Anschaffung – ist das nur ganz rudimentär vorhandene H2-Tankstellennetz für Wenig-Fahrer ein Killer. Daran wird auch ein auf 400 H2-Tankstellen ausgebautes Tankstellen-Netz nur wenig ändern (siehe auch unsere Webpage „Wasserstoff“.>/p>