CMS verfügt über europäische Patent- und sonstige Schutzrechte, entsprechend verfolgt das Management-Team von Beginn an einen pan-europäischen Marketing-Ansatz. Europäische Zentrale der CMS wird die CMS-Holding BV i.o., die ihren Sitz in den Niederlanden nehmen wird. Die niederländische CMS-Holding macht das von ihr entwickelte Knowhow, ihre Schutzrechte, ihre Marken und zentrale Service-Leistungen über Lizenzen und Franchise-Verträge für nationale Vermarktungsgesellschaften verfügbar.

CMS-Deutschland ist die erste dieser nationalen Marketing-Gesellschaften. Sie hat Ihren Sitz in Marburg, voraussichtlich wird sie ihn aber nach Berlin verlegen.

In Berlin wird CMS-Deutschland ein nationales Call-Center aufbauen, das mit Verkaufsberatern besetzt wird, die bei Markenhändlern Erfahrung gesammelt und bei CMS eine ganz intensive CNG-Ausbildung durchlaufen haben. Die Beratung der potenziellen Kunden erfolgt auf allen gängigen sowie den neuen Kommunikationskanälen.

Berlin führt auch unsere Mitstreiter und Multiplikatoren, darunter Umwelt-Botschafter die CMS-Botschaft ins Land tragen. CMS-Deutschland ist eine reine Vermarktungs-Gesellschaft, die BGA-spezifischen Betriebs-Gesellschaften, die die BGAs der CMS betreiben, werden von der niederländischen CMS-Holding geführt.

Im europäischen CNG-Geschäft ist Deutschland nach Italien der am weitesten entwickelte Markt. Das Gründer-Team hat zwar internationale Erfahrung, gleichwohl soll das Geschäft der CMS unter Führung der niederländischen CMS-Holding zunächst in Deutschland aufgebaut werden. Bei dem Auf- und Ausbau wird von Beginn an großes Gewicht darauf gelegt, dass die etablierten Unternehmens-Systeme und -Abläufe einfach skaliert und von der niederländischen CMS-Holding zügig in weiteren nationalen Märkten eingesetzt werden können.

Zum Auf- und Ausbau der Marktsegmente CNG und LNG wird die CMS-Deutschland mit ausgewählten Markenhändlern all jener Automobil-Hersteller Kooperationen eingehen, die CNG- oder LNG-Fahrzeuge im Liefer-Programm haben. Die Zusammenarbeit mit diesen Markenhändlern sieht so aus, dass die CMS-Deutschland ihr von Dritten nicht kopierbares Produkt-Service-Paket Neu-/Gebrauchtwagen + Zero3 + KKR unter massiver Nutzung der Möglichkeiten, die die Digitalisierung bietet, bis zum Vorgang der Bestellung vermarktet mit erstem Fokus auf dessen herausragende THG-Emissions-Minderungs-Leistung von 100% (Rest-Emission 0 gCO2/kWhHi und damit auch 0 gCO2/km, siehe leuchtend-grüne Säule der nachstehenden Grafik) …

… und mit zweitem Fokus auf die günstigen Total Costs of Ownership (TCO), die im Vergleich mit den alternativen Antriebskonzepten Elektro- und Brennstoffzellen-Technik sogar sehr günstig ausfallen (siehe Online-Kalkulatoren).

CMS gibt die akquirierte Bestellung an den Markenhändler, in dessen Einzugsgebiet der Kunde wohnt. Anschließend übernehmen die regional ausgesuchten Markenhändler den Vertragsabschluss und die Auslieferung für den Paket-Part „Neu-/Gebrauchtwagen“. Die Paket-Teile Zero3 und KKR verbleiben vollständig (Vertrags-Abschluss, Leistungs-Erbringung, Lieferung) bei CMS. Als Gegenleistung für die vorgenommene Kunden-Akquisition überlassen die Markenhändler CMS-Deutschland den vermiedenen Rabatt und/oder beteiligen CMS-Deutschland Leistungs-adäquat an ihrer Händler-Marge.

Als in Meta-Position befindlicher, Marken-unabhängiger Service-Provider erbringt die CMS-Deutschland damit quasi wie die großen Zulieferer eine Leistung, die einzelne Automobil-Hersteller und ihr jeweiliges Händlernetz nicht darstellen können. Erstens verfügt kein Hersteller über Zero3. Zweitens verfügt kein Hersteller über die Kraftstoffkosten-Rückerstattung KKR. Drittens entfällt für die einzelnen Autohändler damit auch der Vermarktungs-Vorteil, der sich aus dem One-Stop-Buying ergibt. Viertens wird es den einzelnen Herstellern und ihren Händlernetzen schwer fallen, den Knowhow-Vorsprung aufzuholen, den sich die CMS in den vergangenen 10 Jahren erarbeitet hat. Fünftens sind große Unternehmen meist schwerfällig und im Wettbewerb mit schlanken, beweglichen und sehr schnellen Start-Ups, wie CMS eines ist, im Nachteil. Sechstens kommen einzelne Markenhändler nicht auf die Volumina wie CMS und damit auch nicht auf Skaleneffekte, d.h. im Fall des „Me too“ können Markenhändler die von CMS eingesetzten Sub-Systeme nicht so auslasten wie CMS, was zu Kostennachteilen führt.

Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel der CMS-Deutschland, sowohl auf Händler-Ebene nationaler Marktführer bei der Vermarktung und Akquisition von CNG- und LNG-Fahrzeugen zu werden, als auch nationaler Marktführer bei der Versorgung des deutschen Straßenverkehrs mit emissionsreduzierten und -freien Kraftstoffen, wobei CMS-Deutschland die größere Wertschöpfung in ihrem Geschäftsbereich der Kraftstoff-Herstellung und -Vermarktung erbringt.

Um im Veränderungs-resistenten deutschen Straßenverkehr hinsichtlich der Emissionen wirklich etwas bewegen zu können, müssen große Lösungen her, die ihre Wirkung schnell entfalten. Klein-Klein-Entwicklungen führen letztlich zu nichts bzw. lediglich zu marginalen Ergebnissen. Daher ist THINK BIG! angebracht (siehe dazu auch unser Szenario Klimaschutz 2030).

Der mit dem CMS-Verfahren nutzbare deutsche Strohaufwuchs (3/3 statt 1/3) und das deutsche Aufkommen an sonstigen landwirtschaftlichen Reststoffen (Festmist, Gülle, Krautabfall, Futterreste etc.) reichen theoretisch für die Versorgung von bis zu 720 Biogasanlagen (BGA) des von CMS entwickelten, mittelgroßen Typs. Ein kompetenter, international tätiger Anlagenbauer hat bereits mehrere Exemplare diesen Typ gebaut und schlüsselfertig bei verschiedenen Betreibern abgeliefert. Diese Anlagen befinden sich heute alle noch in erfolgreichem Betrieb.

Wenn Stroh aus Stroh-reichen Nachbarländern oder – in Form von Pellets – gar mit dem Schiff aus Kanada und/oder den USA importiert wird, ließe sich die Zahl der mit deutschem Stroh versorgten CMS-BGA auf ein technisches Niveau von 500 BGAs begrenzen. Weitere 500 CMS-BGAs könnten dann mit importiertem Stroh versorgt werden. Insgesamt ließe sich die Anlagenzahl damit relativ leicht auf 1.000 und ggf. auch mehr steigern.

Grob gerechnet würden 1.000 CMS-BGAs 10 Mio. deutsche CNG-Pkw nachhaltig mit StrohMethanBeyond!ZE versorgen können, wenn deren Kraftstoff-Jahresverbrauch jeweils 10.000 kWhHi beträgt. Wenn der Kraftstoff-Jahresverbrauch zukünftig einmal – aus was für Gründen auch immer – auf jeweils 5.000 kWhHi zurückgehen sollte, könnten die 1.000 CMS-BGAs bis zu 20 Mio. deutsche CNG-Pkw mit StrohMethanBeyond!ZE versorgen.

Die mit dem Einsatz von StrohMethanBeyond!ZE verbundene THG-Emissions-Minderungsleistung beträgt im Durchschnitt 300% der fossilen Referenz, d.h., 1.000 CMS-BGAs können nicht nur die THG-Emission von bis zu 10 bzw. 20 Mio. deutschen CNG-Pkws auf null bringen, sondern auch noch die THG-Emission von weiteren bis zu 20 bzw. 40 Mio. deutschen Benzin- und Diesel-Pkws vollständig kompensieren. Wenn also gar nicht einmal so große Strohimporte getätigt werden, könnten die von der CMS-Holding und ihren Lizenznehmern betriebenen 1.000 CMS-BGAs insgesamt bis zu 30 bzw. 60 Mio. deutsche Pkw WtW-gesehen zu echten Nullemissions-Fahrzeugen machen.

Für die Standortsuche ergibt sich aus der Größe der BGAs und deren relativ kleinen Einzugsbereich für die Versorgung mit Rohstoff der nicht zu unterschätzende Vorteil, dass die CMS-Holding und ihre Lizenznehmer sich nicht auf wenige strategische Standorte beschränken müssen, wie das z.B. bei der angedachten Erzeugung synthetischen Dieselkraftstoffs aus Stroh der Fall ist. CMS-BGAs können vielmehr überall dort errichtet werden, wo Stroh und oder die sonstigen landwirtschaftlichen Reststoffe anfallen und wo ein Anschluss an das europäische Erdgasnetz möglich ist. CMS-BGAs kommen quasi zum Rohstoff, nicht umgekehrt.

Für den wachsenden Bestand an BGAs wird sich der Ausbaupfad von der BGA 1 zur BGA X in Deutschland danach richten, wie erfolgreich die Autobauer und die CMS-Deutschland bei der Vermarktung des CNG-Antriebskonzepts deutschen im Pkw-Segment sind und wie schnell sie mit dem LNG-Antriebskonzept im deutschen Lkw-Segment Fuß fassen können.