Unser   CRADLE TO GRAVE-PAKET   besteht aus 3 Komponenten: 1.) aus dem CNG-Neufahrzeug, 2.) aus einer kleinen Anfangs-Lieferung StrohMethan-1000 und 3.) aus einer Dauerbelieferung mit Zero3. Dieses Paket gibt es nicht in Kombination mit der KKR.

Die Cradle to Grave-Betrachtung schließt die THG-Emissionen ein, die bei der Herstellung des Fahrzeugs entstehen.

Die Herstellungs-bedingten THG-Emissionen nehmen mit dem Technologiegrad zu. Während bei der Herstellung von mit low-tech Benzin-Motoren ausgestatteten Pkw 5,0 tCO2 entstehen, verursacht die Herstellung eines Brennstoffzellen-Pkw 11,4 t CO2. Dazwischen liegen der Diesel-Pkw mit 5,4 tCO2, das CNG-Auto mit 5,8 tCO2, das PHEV mit 7,2 tCO2 und das Elektroauto (BEV) mit 9,8 tCO2.

Zu diesem CO2-Rucksack der Fahrzeug-Herstellung kommen die THG-Emissionen der Kraftstoff-Herstellung und der Kraftstoffnutzung hinzu. Bei den Kraftstoffen, die auf fossilen Energieträgern basieren, sind sowohl die THG-Emissionen der Kraftstoff-Herstellung (Vorkette) positiv als auch die THG-Emissionen der Kraftstoff-Nutzung, denn in beiden Phasen kommt zusätzlicher Kohlenstoff C in die Erdatmosphäre, wo er mit Luftsauerstoff O2 zu CO2 reagiert. Kraftstoffe mit Basis Biomasse (BioEthanol, SynBenzin, BioDiesel, SynDiesel, BioMethan, SynMethan) weisen eine THG-negative Vorkette auf, denn der in Kraftstoff transformierte Kohlenstoff wurde zuvor der Erdatmosphäre entnommen.

Mit wie viel Kohlenstoff die Erdatmosphäre karbonisiert wird, hängt von dem Energieeinsatz des Antriebskonzepts und dem Kraftstoff-spezifischen Emissionswert ab. Der Energieeinsatz ist pro Antriebsart mehr oder weniger gleich hoch (siehe nachstehende Grafik).

Nach dem Cradle to Grave-Konzept, das auch als Lebenszyklus-Analyse bezeichnet wird, verursacht ein typischer Benzin-Pkw während seines gesamten Lebens, die wir mit 200.000 km angenommen haben, THG-Emissionen in Höhe von 48,4 t CO2. Davon entfallen 5,0 t CO2 auf die Fahrzeug-Herstellung und 43,4 t CO2 auf die Herstellung und die Nutzung des Kraftstoffes Benzin. Da die meisten Pkw mit Benzin-Motoren ausgestattet sind, bildet dieses Antriebs-Konzept (Benzin-Motor + Kraftstoff Benzin) die fossile Referenz für alle anderen Antriebs-Konzepte.

Betrieben mit 100% BioEthanol (theoretisch) gingen die CtG-THG-Emissionen auf 16,7 tCO2 zurück und betrieben mit 100% synthetischem Benzin (noch nicht marktverfügbar) auf 9,6 tCO2. Dabei gehen nur die Kraftstoff-bedingten THG-Emissionen zurück, die THG-Emissionen, die durch die Herstellung des Pkw verursacht werden, bleiben unverändert.

Der in Größe und Motorisierung vergleichbare Diesel-Pkw verursacht CtG über eine Fahrstrecke von 200.000 km THG-Emissionen in Höhe von 44,7 tCO2, wenn er mit fossilem Dieselkraftstoff betankt wird (-8% ggü. der fossilen Referenz Benziner), 15,8 tCO2, wenn 100% BioDiesel (theoretisch) zum Einsatz kämen und 9,4 tCO2, wenn er zu 100% mit SynDiesel (aus Holz oder Stroh, noch nicht marktverfügbar) betrieben werden würde. In diesen Werten sind jeweils 5,4 tCO2 enthalten, die bei der Herstellung des Diesel-Pkw entstehen.

Mit einem vergleichbaren PHEV (PlugIn Hybrid Electric Vehicle) können die Emissionswerte der fossilen Referenz nur unwesentlich verbessert werden: Die THG-Emissionen der Fahrzeug-Herstellung steigen nämlich auf 7,2 tCO2. Wenn 25% der Fahrstrecke – also 50.000 km – elektrisch zurückgelegt werden und dabei im Durchschnitt der deutsche Strom-Mix des Jahres 2025 genutzt wird, geht die gesamte THG-Emission lediglich auf 45,3 tCO2 (-6% ggü. fossile Referenz) zurück.

Sofern uns der Hersteller keine anderen Werte mitteilt, gehen wir davon aus, dass die Herstellung Deines neuen CNG-Fahrzeugs und seine Verschrottung Treibhausgas-Emissionen in Höhe von 6,0 t CO2 verursacht haben bzw. noch verursachen werden.

Bei CMS tankst Du jedoch keinen fossilen Kraftstoff, der den CO2-Rucksack Deines Fahrzeugs immer schwerer werden lässt, sondern zunächst einen stark THG-negativen Kraftstoff und sodann einen THG-freien Kraftstoff.

Die ersten 10.000 kWhHi, die Du tankst, ersetzen wir nicht durch Zero3, sondern durch unseren Spezial-Kraftstoff StrohMethan-1000, dessen THG-Emissions-Minderungs-Leistung mit -1000 gCO2/kWhHi ggü. der fossilen Referenz (Kraftstoff-Basiswert: 338 gCO2/kWhHi) rd. 400% beträgt. Dadurch werden die 10,0 t CO2, die bei der Herstellung und späteren Verschrottung Deines neuen CNG-Fahrzeugs anfallen, genau kompensiert.

Danach wechseln wir von StrohMethan-1000 auf Zero3, so dass Dein neues CNG-Fahrzeug nach dem Abschnallen dieses ersten CO2-Rucksacks auch während der normalen Nutzung keine CO2-Emissionen verursacht.

Damit wird Dein CNG-Auto über den gesamten Lebenszyklus gesehen (von der Wiege bis zur Bahre bzw. from Cradle to Grave) zu einem echten ZeroEmission-Fahrzeug, das die Umwelt GAR NICHT MEHR mit THG-Emissionen belastet und damit NICHT zum Klimawandel beiträgt.

Das ist mehr als jedes Elektro-Auto kann, denn bislang gibt es keinen THG-negativen Strom, der den anfänglichen – im Vergleich zum Auto mit Verbrennungsmotor wesentlich schwereren – CO2-Rucksack der Herstellung des Elektroautos und seiner Batterien kompensieren könnte.